Farben: Blau, Stahlblau oder dunkles Graublau mit lohfarbenen Abzeichen, Rot oder hell Sandfarben mit hellerem Schopf
Alter: 12 - 15 Jahre
Gewicht: ca 5 - 7 Kg
Herkunft und Geschichte
Der Australian Terrier ist eine Rasse, die ihren Ursprung in Australien hat. Die genaue Herkunftsgeschichte dieser Rasse ist nicht vollständig dokumentiert, aber es wird angenommen, dass sie im 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Die Ahnen des Australian Terriers waren wahrscheinlich kleine Terrier, die von britischen Siedlern nach Australien gebracht wurden.
Der Australian Terrier wurde speziell für die Arbeit auf Farmen und als Begleithund gezüchtet. Ursprünglich wurden sie eingesetzt, um Ratten und andere Nagetiere zu bekämpfen, Schafe zu hüten und das Zuhause der Siedler zu bewachen. Aufgrund ihrer Größe und ihres mutigen Charakters waren sie ideal für diese Aufgaben geeignet.
Die Rasse erfreute sich schnell großer Beliebtheit und wurde ursprünglich als "Broken-coated Terrier" bezeichnet. Später wurde der Name in "Australian Terrier" geändert, um ihre Herkunft und Zugehörigkeit zu Australien deutlicher hervorzuheben.
Der Australian Terrier wurde erstmals 1868 auf einer Hundeausstellung in Melbourne präsentiert. In den folgenden Jahren wurde an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Rasse gearbeitet, und 1887 wurde der erste Rassestandard für den Australian Terrier vom Kennel Club of New South Wales festgelegt.
Im Laufe der Zeit wurde der Australian Terrier auch außerhalb Australiens bekannt und gewann an Popularität als Familienhund. Die Rasse wurde in verschiedene Länder exportiert und erhielt Anerkennung von verschiedenen internationalen Hundezuchtverbänden.
Heutzutage wird der Australian Terrier sowohl als Begleithund als auch als Ausstellungshund geschätzt. Sie sind für ihre lebhaften und aktiven Charaktereigenschaften bekannt und werden oft als aufmerksame und mutige Hunde beschrieben. Ihre geringe Größe, ihr drahtiges Fell und ihr treuer Charakter machen sie zu beliebten Familienhunden.
Die Geschichte des Australian Terriers ist geprägt von ihrer Anpassungsfähigkeit und Vielseitigkeit. Sie haben sich von Arbeitshunden zu treuen Begleitern entwickelt und hinterlassen mit ihrem charmanten Aussehen und ihrer liebevollen Natur einen bleibenden Eindruck bei Hundeliebhabern auf der ganzen Welt.
Allgemeines Erscheinungsbild
Der Australian Terrier ist eine kleine bis mittelgroße Hunderasse mit einem robusten und gut proportionierten Körperbau. Sie haben eine kompakte und muskulöse Statur, die ihnen Kraft und Ausdauer verleiht. Das Erscheinungsbild des Australian Terriers ist ein charakteristisches Merkmal, das sie von anderen Terrierrassen unterscheidet.
Der Kopf des Australian Terriers ist proportional zur Körpergröße und hat eine breite und flache Form. Die Ohren sind V-förmig und nach vorne geklappt. Ihre dunklen, mandelförmigen Augen verleihen ihnen einen aufmerksamen und intelligenten Ausdruck.
Die Nase des Australian Terriers ist schwarz und gut entwickelt. Ihr Kiefer ist stark und kräftig mit einem perfekten Scherengebiss. Die Halspartie ist muskulös und gut auf den Schultern aufliegend.
Der Körper des Australian Terriers ist kurz und gut bemuskelt. Sie haben eine gerade Rückenlinie und eine tiefe Brust, die ihnen eine gute körperliche Ausdauer verleiht. Die Rute ist hoch angesetzt und wird fröhlich getragen.
Das Fell des Australian Terriers ist dicht, hart und drahtig. Es besteht aus einer harten Deckhaar und einer weichen, dichten Unterwolle, die sie vor den Witterungseinflüssen schützt. Die häufigsten Fellfarben sind Blau und Tan, Rot oder Sandfarben. Oft haben sie auch Abzeichen oder Abzeichenmuster im Gesicht und an den Beinen.
Die Beine des Australian Terriers sind gerade und muskulös. Sie haben kräftige Pfoten mit gut gewölbten Zehen, die ihnen Stabilität und Beweglichkeit verleihen. Ihr Gangwerk ist frei und fließend.
Insgesamt vermittelt der Australian Terrier einen Eindruck von Stärke, Eleganz und Agilität. Ihr Erscheinungsbild ist harmonisch und gut ausbalanciert, was ihre Fähigkeit unterstreicht, sich sowohl im Freien als auch in Innenräumen gut zu bewegen. Ihre charakteristischen Merkmale machen sie zu einer auffälligen und attraktiven Rasse.
Größenverhältnis Australian Terrier zum Menschen
180 cm
28 cm
164 cm
Wesen und Charakter
Australian Terrier Charakter
Der Australian Terrier ist ein lebhafter, aufgeweckter und intelligenter Hund mit einem einzigartigen Charakter. Sie sind bekannt für ihre Verspieltheit, ihren Mut und ihre Anpassungsfähigkeit. Hier sind einige Merkmale, die den Charakter des Australian Terriers beschreiben:
Intelligent und lernwillig: Australian Terrier sind kluge Hunde, die schnell lernen und gerne neue Dinge ausprobieren. Sie sind sehr aufmerksam und reagieren gut auf Training und Anweisungen.
Freundlich und liebevoll: Australian Terrier sind liebevolle Hunde, die eine enge Bindung zu ihrer Familie aufbauen. Sie sind oft anhänglich und genießen es, Zeit mit ihren Besitzern zu verbringen. Sie können auch gut mit Kindern und anderen Haustieren auskommen, vorausgesetzt, sie werden frühzeitig sozialisiert.
Wachsam und mutig: Obwohl sie klein sind, haben Australian Terrier einen starken Schutzinstinkt und sind wachsame Wächter. Sie sind schnell darauf bedacht, ungewöhnliche Geräusche oder Verdächtiges in ihrer Umgebung zu bemerken und darauf aufmerksam zu machen.
Energiegeladen und aktiv: Australian Terrier haben viel Energie und Ausdauer. Sie lieben es, draußen zu sein, spazieren zu gehen und aktiv zu sein. Regelmäßige Bewegung und mentale Stimulation sind wichtig, um ihrem Bedürfnis nach körperlicher und geistiger Aktivität gerecht zu werden.
Unabhängig und selbstbewusst: Australian Terrier haben oft einen unabhängigen Geist und können eine gewisse Eigenständigkeit zeigen. Sie sind jedoch auch sehr selbstbewusst und können manchmal ein wenig stur sein. Eine konsequente und liebevolle Erziehung ist wichtig, um eine gute Balance zwischen Unabhängigkeit und Gehorsam zu erreichen.
Jagdinstinkt: Als Terrier-Rasse haben Australian Terrier einen angeborenen Jagdinstinkt. Sie können dazu neigen, Kleintiere zu jagen, daher ist eine angemessene Kontrolle und Erziehung wichtig, um unerwünschtes Jagdverhalten zu vermeiden.
Geselligkeit: Australian Terrier sind oft gesellige Hunde, die gerne in Gesellschaft anderer Hunde sind. Sie können auch gut in Hundegruppen oder Hundesportarten wie Agility oder Obedience arbeiten.
Insgesamt ist der Australian Terrier ein fröhlicher und liebenswerter Begleiter. Sie bringen viel Freude und Leben in ihre Familien und sind aufgrund ihres freundlichen und aktiven Charakters beliebt. Eine liebevolle Erziehung und ausreichend Beschäftigung sind wichtig, um ihren ausgeglichenen Charakter zu fördern.
Haltung und Pflege
Die Pflege des Australian Terriers erfordert einige Aufmerksamkeit, um sicherzustellen, dass ihr Fell, ihre Haut und ihre allgemeine Gesundheit gut erhalten bleiben. Hier sind einige Aspekte der Pflege, die du beachten solltest:
Fellpflege: Der Australian Terrier hat ein dichtes, drahtiges Fell, das regelmäßiges Bürsten erfordert, um Verfilzungen und Verknotungen zu vermeiden. Du kannst eine Drahtbürste oder einen Kamm verwenden, um das Fell zu entwirren und abgestorbene Haare zu entfernen. Ein Trimmen des Fells ist ebenfalls ratsam, um es in Form zu halten und das Wachstum unter Kontrolle zu halten.
Baden: Der Australian Terrier sollte bei Bedarf gebadet werden, in der Regel alle paar Monate oder wenn das Fell schmutzig ist. Verwende dabei ein mildes Hundeshampoo und achte darauf, dass du das Fell gründlich ausspülst, um Reizungen der Haut zu vermeiden. Beachte, dass zu häufiges Baden das natürliche Öl des Fells entfernen und zu Hautproblemen führen kann.
Ohrenpflege: Die Ohren des Australian Terriers sollten regelmäßig auf Anzeichen von Schmutz, Entzündungen oder Infektionen überprüft werden. Reinige die Ohren vorsichtig mit einem feuchten Tuch oder einem speziellen Ohrenreiniger für Hunde. Vermeide dabei jedoch das Einführen von Gegenständen in den Gehörgang, um Verletzungen zu vermeiden.
Zahnhygiene: Die Zahngesundheit ist wichtig für jeden Hund, auch für den Australian Terrier. Bürste die Zähne deines Hundes regelmäßig mit einer speziellen Hunde-Zahnbürste und Zahnpasta, um Zahnbelag und Zahnsteinbildung zu reduzieren. Zahnpflegesnacks oder Spielzeuge können ebenfalls helfen, die Zahnhygiene zu unterstützen.
Krallenpflege: Die Krallen des Australian Terriers sollten regelmäßig auf eine angemessene Länge gekürzt werden. Achte darauf, dass du die Krallen nicht zu kurz schneidest, um Verletzungen zu vermeiden. Wenn du unsicher bist, wie man die Krallen richtig schneidet, frage deinen Tierarzt oder einen professionellen Hundefriseur um Hilfe.
Gesundheitsüberwachung: Achte auf Anzeichen von Hautirritationen, Parasitenbefall oder anderen Gesundheitsproblemen. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen und Impfungen sind wichtig, um die allgemeine Gesundheit deines Australian Terriers zu gewährleisten. Halte auch die Augen deines Hundes sauber und überprüfe regelmäßig auf Anzeichen von Rötungen oder Ausfluss.
Ausreichende Bewegung und geistige Stimulation: Australian Terrier sind energiegeladene Hunde, die ausreichend Bewegung und mentale Stimulation benötigen. Biete ihnen täglich Spaziergänge, aktive Spielzeiten und geistige Herausforderungen wie Suchspiele oder Trainingseinheiten an, um sie körperlich und geistig auszulasten.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Pflegebedürfnisse eines Australian Terriers je nach individuellem Hund variieren können. Es ist immer ratsam, mit einem Züchter oder einem Tierarzt zu sprechen, um spezifische Pflegetipps für deinen Australian Terrier zu erhalten und sicherzustellen, dass du alle Bedürfnisse deines Hundes erfüllst.
Rassetypische Krankheiten
Der Australian Terrier ist im Allgemeinen eine robuste und gesunde Hunderasse. Dennoch können auch bei dieser Rasse bestimmte rassentypische Krankheiten auftreten. Hier sind einige der häufigsten gesundheitlichen Probleme, auf die du bei einem Australian Terrier achten solltest:
Patellaluxation: Dies ist eine Erkrankung, bei der die Kniescheibe des Hundes aus ihrer normalen Position herausrutscht. Es kann zu Lahmheit und Schmerzen führen. Schwere Fälle erfordern möglicherweise eine chirurgische Korrektur.
Legg-Calvé-Perthes-Krankheit: Diese Erkrankung betrifft das Hüftgelenk und führt zu einer Degeneration des Hüftkopfes. Es kann zu Lahmheit und Schmerzen führen und erfordert möglicherweise eine Operation.
Allergien: Australian Terrier können an Allergien leiden, die sich durch Hautreizungen, Juckreiz, Haarausfall und Ohrenentzündungen äußern können. Die genaue Ursache der Allergien kann vielfältig sein, einschließlich Futtermittelallergien, Umweltallergien oder Flohbissen.
Hypothyreose: Diese Erkrankung tritt auf, wenn die Schilddrüse nicht ausreichend Schilddrüsenhormone produziert. Symptome können Gewichtszunahme, Müdigkeit, Haarausfall und Veränderungen des Verhaltens sein. Die Hypothyreose kann mit Medikamenten behandelt werden.
Cushing-Syndrom: Das Cushing-Syndrom ist eine Erkrankung, bei der der Körper zu viel Cortisol produziert. Symptome können vermehrter Durst und Urinieren, Gewichtszunahme, Hautveränderungen und Muskelschwäche sein. Die Behandlung beinhaltet in der Regel Medikamente und eine spezielle Diät.
Augenerkrankungen: Einige Australian Terrier können an Augenerkrankungen wie Katarakten (grauer Star), progressiver Netzhautatrophie (eine Degeneration der Netzhaut) oder Kollagenose (eine Erkrankung des Bindegewebes) leiden. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen und Augenuntersuchungen können helfen, solche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Es ist wichtig, dass du deinen Australian Terrier regelmäßig tierärztlich untersuchen lässt und alle empfohlenen Impfungen, Entwurmungen und Vorsorgemaßnahmen durchführst, um die Gesundheit deines Hundes zu gewährleisten. Achte auch auf Veränderungen im Verhalten, Appetit, Gewicht oder Erscheinungsbild deines Australian Terriers und wende dich bei Bedenken immer an einen Tierarzt.
Schätzt die tägliche Proteinmenge auf Basis von Gewicht, Lebensphase, Aktivität und Körperzustand. Optional kannst du dein Futter hinterlegen, um zu sehen, wie viel Gramm davon die Spanne decken. Das ist eine praxisnahe Orientierung, kein Ersatz für individuelle tierärztliche Beratung.
Tipp
Wenn du zwischen zwei Größen schwankst, nimm den konservativeren Wert und beobachte Körperzustand und Leistung im Alltag.
Optional. Dann berechnet der Rechner, wie viele Gramm deines Futters die Proteinspanne abdecken und wie viele kcal das wären.