Optional. Dann berechnet der Rechner, wie viele Gramm deines Futters die Proteinspanne abdecken und wie viele kcal das wären.

Der Schillerstövare, auch bekannt als Schiller-Bracke, stammt aus Schweden und wurde im 19. Jahrhundert gezielt für die Jagd gezüchtet. Die Rasse geht auf Kreuzungen zwischen deutschen Bracken und schweizerischen Laufhunden zurück, mit dem Ziel, einen robusten, schnellen und ausdauernden Jagdhund zu entwickeln, der sich besonders für die Fährtenarbeit eignet. Der Name der Rasse geht auf den schwedischen Züchter Per Schiller zurück, der wesentlich an ihrer Entwicklung beteiligt war. Bereits 1886 wurde die Rasse erstmals auf einer schwedischen Hundeausstellung präsentiert und erlangte schnell nationale Anerkennung. Die FCI erkannte die Schillerstövare 1955 offiziell an. Ursprünglich hauptsächlich zur Fuchs- und Hasenjagd verwendet, ist sie bis heute in Skandinavien als passionierter Jagdbegleiter hochgeschätzt.
Der Schillerstövare ist ein eleganter, mittelgroßer Laufhund mit sportlicher Erscheinung. Er hat eine Widerristhöhe von etwa 53 bis 61 cm und wiegt zwischen 18 und 25 Kilogramm. Rüden sind dabei in der Regel etwas größer und kräftiger gebaut als Hündinnen. Die Rasse zeichnet sich durch einen gut proportionierten Körperbau mit tiefer Brust, geradem Rücken und kräftigen Gliedmaßen aus. Der Kopf ist länglich mit deutlicher Stirnfurche und mittelgroßen, hängenden Ohren. Die Augen sind dunkel und strahlen Intelligenz und Aufmerksamkeit aus. Das kurze, dichte Fell liegt eng an und bietet Schutz gegen widrige Wetterbedingungen – es ist typischerweise goldbraun mit einem klar abgegrenzten schwarzen Sattel, was dem Hund ein charakteristisches Aussehen verleiht. Insgesamt vermittelt der Schillerstövare den Eindruck von Kraft, Wendigkeit und Ausdauer.

Der Schillerstövare ist ein äußerst passionierter, intelligenter und energischer Hund mit einem starken Jagdtrieb. Er ist äußerst arbeitsfreudig und liebt es, Fährten aufzunehmen und zu verfolgen. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem hervorragenden Jagdhund, insbesondere für die Einzeljagd auf Hase oder Fuchs. Gleichzeitig besitzt er ein freundliches, ausgeglichenes Wesen, was ihn auch als Familienhund attraktiv macht – vorausgesetzt, er wird ausreichend beschäftigt. Der Schillerstövare ist seinem Menschen treu ergeben, zeigt sich sozial im Umgang mit anderen Hunden und Kindern und ist nicht aggressiv. Er braucht eine konsequente, aber liebevolle Erziehung und klare Regeln. Aufgrund seines aktiven Naturells eignet er sich besonders für sportliche Menschen oder solche mit jagdlicher Erfahrung. Bei mangelnder Auslastung kann er unruhig und unausgeglichen wirken.
Die Pflege des Schillerstövares gestaltet sich recht unkompliziert. Sein kurzes, glattes Fell benötigt nur gelegentliches Bürsten, um lose Haare zu entfernen und das Fell sauber zu halten. Während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst empfiehlt sich häufigeres Bürsten. Die Ohren sollten regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden, um Infektionen vorzubeugen – vor allem, weil sie herabhängen und damit weniger gut belüftet sind. Auch die Krallenpflege und Zahnhygiene sollten nicht vernachlässigt werden. Neben der äußeren Pflege ist es besonders wichtig, dem Schillerstövare ausreichend Bewegung und Beschäftigung zu bieten. Tägliche, ausgedehnte Spaziergänge, Fährtensuche oder Hundesportarten wie Mantrailing oder Coursing sorgen für Ausgeglichenheit und fördern seine Gesundheit. Ohne ausreichend Auslastung neigt er dazu, unerwünschte Verhaltensweisen zu entwickeln.
Der Schillerstövare gilt als robuste, widerstandsfähige Rasse mit insgesamt guter Gesundheit. Dennoch können wie bei allen Hunderassen bestimmte gesundheitliche Probleme auftreten. Dazu zählen gelegentlich Hüftgelenksdysplasie (HD) oder Ohrinfektionen aufgrund der hängenden Ohren. Auch Augenprobleme wie Entropium (Einrollen des Augenlids) können vorkommen, sind jedoch eher selten. Durch verantwortungsvolle Zucht und regelmäßige tierärztliche Untersuchungen lassen sich die meisten gesundheitlichen Risiken frühzeitig erkennen und behandeln. Eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und geistige Beschäftigung tragen wesentlich zum Wohlbefinden des Hundes bei. Die durchschnittliche Lebenserwartung des Schillerstövares liegt bei etwa 12 bis 14 Jahren.
Der Schillerstövare ist in seiner Heimat Schweden bis heute vor allem bei Jägern beliebt, hat aber auch international eine wachsende Fangemeinde. Seine besondere Stärke liegt in seiner Fähigkeit, über weite Strecken selbstständig Fährten zu verfolgen. Dabei arbeitet er ruhig, methodisch und mit großer Ausdauer. Für Menschen, die gerne draußen unterwegs sind und einen aktiven Hund suchen, ist der Schillerstövare ein idealer Begleiter. Er ist freundlich, lernwillig und anpassungsfähig, stellt jedoch klare Anforderungen an Bewegung und Beschäftigung. Als reiner Wohnungshund ohne jagdliche Auslastung ist er weniger geeignet. Wer sich jedoch auf seinen aktiven Lebensstil einlässt, wird mit einem treuen, fleißigen und charakterstarken Vierbeiner belohnt.
Schätzt die tägliche Proteinmenge auf Basis von Gewicht, Lebensphase, Aktivität und Körperzustand. Optional kannst du dein Futter hinterlegen, um zu sehen, wie viel Gramm davon die Spanne decken. Das ist eine praxisnahe Orientierung, kein Ersatz für individuelle tierärztliche Beratung.
Optional. Dann berechnet der Rechner, wie viele Gramm deines Futters die Proteinspanne abdecken und wie viele kcal das wären.
| Ziel | g Protein/Tag | ≈ g Futter/Tag | ≈ kcal/Tag |
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| Minimum | – | – | – |
| Mitte | – | – | – |
| Maximum | – | – | – |